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Caldera

Als Caldera bezeichnet man eine große meist kreisförmige Einsenkung der Landoberfläche, die meistens auf dem Gipfel eines Vulkans ausgebildet ist. Calderen entstehen durch den Austritt großer Mengen von Magma aus einer Magmenkammer. Dies führt zu Instabilitäten in der Erdkruste, die schließlich zum Zusammenbruch des Vulkanes führen. Calderen unterscheiden sich von Kratern, die kleiner sind und durch explosive Prozesse bei der Eruption von Vulkanen entstehen.

Luftbild der Aniakchak-Caldera (Alaska, USA).

Photograph by M. Williams, National Park Service, 1977 (USGS - WWW-Server)

Diese Caldera bildete sich während einer sehr großen explosiven Eruption vor ca. 3450 Jahren. Während der Eruption wurden 50 km3 Magma ausgeworfen. Die Caldera hat einen Durchmesser von 10 km und ist zwischen 500 und 1000 m tief.

 



© Maciej Piechocki, 19.04.2007 http://www.mineral.tu-freiberg.de/schueler/glossary/caldera.html
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